Geschichte des Ortes |
||
Nach dem Tode
des hl. Stefan – König der Ungarn – wurden die Christen
Ungarns von den Kumanen (türk. Volksstamm) verfolgt. Ein Teil dieser
geflüchteten christlichen Bewohner Ungarns siedelte sich in der Umgebung
von Kirchschlag an. So hat sich im Laufe der Jahre auf dem Boden von Stang
eine christliche Gemeinde gebildet. Auf Betreiben der Brüder Kammerhofer – der eine war Pfarrer
von Kirchschlag, der andere Herrschaftsverweser von Kirchschlag und Saubersdorf
– bekam Stang im Jahre 1802 ein eigenes Schulhaus. Es war ein Holzbau.
Die Schule wurde von Kindern aus Stang, Lembach, Gleichenbach, Aigen und
Landsee/Bgld. besucht.
Anfangs wurden noch alle acht Schulstufen unterrichtet. Im Jahre 1966 waren 55 Schüler und Schülerinnen an der Schule. Ab dem Schuljahr 1974 wurde die Oberstufe in Stang nicht mehr unterrichtet, alle Schüler besuchten die Hauptschule in Kirchschlag. In dieser Zeit wurde auch in Stang der Musikschulunterricht von Direktor Ritthammer eingeführt. Aus diesem ging in weiterer Folge die Kapelle "Die lustigen Stanger Buam" hervor. Bereits Ende der 70er und anfangs der 80er gab es Probleme aufgrund der geringen Schülerzahl. So waren im Schuljahr 1980/81 nur mehr 9 Schüler. Schon damals war die Schule von der Schließung bedroht und konnte im Zusammenwirken mit der Gemeinde, Elternverein und Bezirksschulinspektor abgewendet werden. Ab dem Schuljahr 1984 übernahm Direktor Schäffer die Leitung der Schule, die er bis zu seiner Versetzung nach Hochneunkirchen Ende Februar 2002 innehatte. Auch in dieser Zeit waren die Schülerzahlen von einem ständigen Auf und Ab geprägt. Mehrmals konnte bis zu der endgültigen Schließung 2002 durch den Einsatz des Direktors, der Eltern und der Gemeinde sowie des Bezirksschulrates eine Fortführung in Form von Schulversuchen erreicht werden.
|
||