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Geweiht: Maria, Hilfe der Christen Zweitpatrone: St. Josef, St. Florian Geschichte der Kirche Stang Am 14.08.1960 erläuterten in einer Versammlung Dechant Kodeischka und Kaplan Merschl die Notwendigkeit des Neubaus einer Kirche, welcher bei den bischöflichen Visitationen durch Kardinal Dr. Innitzer und Dr.König als notwendig erachtet wurde. Schon eine Woche später trat das Baukomitee zusammen. Die erste Arbeit war das Entgegennehmen der Zeichnung der Spenden. Erst Aufgrund dieses guten Ergebnisses konnte mit der Planung und Durchführung begonnen werden. Den Grund stellte die Fam. Schwarz- Kurzmann zur Verfügung. Am Pfingstmontag 1961 zogen die Stanger nach der Kirtagsmesse zur Baustelle, wo Pfarrer Merschl diese segnete. Ein Jahr später, wieder am Pfingstmontag, am Kirtag, war es dann soweit. Zuerst wurde die neue, von der Fam. Pürrer- Schollbauer gespendete Krieger-Gedächtnisglocke gesegnet und das erste heilige Messopfer in der neuen Kirche unter großer Beteiligung der Bevölkerung und vieler Gäste (lt. Chronik 500 Personen), gefeiert.
Die Abrechnung ergab Gesamtkosten von S 250.000.- , wovon S 115.000.- durch Spenden innerhalb der Gemeinde Stang, S 75.000.- Zuschuss von der Erzdiözese, der Rest durch Pfarre, Einnahmen aus dem Kirchenweihefest und weiteren Spenden aufgebracht wurde. Weiters wurden 390 Tage freiwillige Arbeitsleistung, Holzspenden und Fuhrwerksleistungen von den Stangern erbracht. Die Marienstatue spendete Kanonikus Kodeischka, die Verglasung konnte fast vollständig aus Glashausglas von den Eltern von Pfarrer Merschl hergestellt werden, die Engel borgte gegen Renovierung die Gemeinde Lembach. Das heurige Jubiläum (2002), 40 Jahre Kirche in Stang, haben wir zum Anlass genommen, die notwendigen Außenrenovierungen durchzuführen. Es wurden die schadhaften Stellen sowohl bei Mauer als auch beim Holz saniert und die Fassade neu gestrichen. Der Bereich vor und um die Kirche wurde gepflastert und der Vorplatz gestaltet. Ebenso wurde das am ursprünglichen Plan bereits eingezeichnete Kreuz über dem Eingang angebracht. Die Kosten dieser Renovierung belaufen sich auf ca.10.000 Euro. Dieses Vorhaben wurde durch großzügige Unterstützung der Marktgemeinde, der Pfarre, des Elternvereines der Volksschule, der Dorfgemeinschaft, des ÖAAB, des Bauernbundes sowie durch Eigenmittel und durch Arbeitsleistung der Stanger ermöglicht.
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